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Unser Blog

Hier arbeiten wir wichtige Themen über und um das Stresserleben von Frauen

Weitere Infos zum Thema Stress findet ihr auch in unserem Sozialen Medinien-Bereich

Buchvorstellung: Hormon Food Info- und Kochbuch

Hallo Lady´s, wir von Stressmanagement für Frauen schauen uns einige Themen, die uns Frauen besonders betreffen, für Sie besonders an. Heute das Buch „Hormon Food“ von Julia Schultz und Hannah Willemsen.

 

Das Konzept dahinter ist, die Aufklärung und Planung der Ernährung basierend auf unseren Hormonellen Zyklus. Mit dem Info-Buch wird auch ein Rezeptbuch geliefert. Erhältlich ist diese Kombi unter https://www.brain-effect.com/hormon-food. 

Zum Info-Buch:

Informativ und Gut erklärt, leider mit einigen Höhen und Tiefen in der Qualität, ist die gröbste Zusammenfassung.

Besonders informativ waren die Angaben und Darstellung von der Wirkung unseres Ernährungsverhaltens bei Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Das Thema Ernährung bei Schwangerschaften und Kinderwunsch ist passend repräsentiert. Auch die Auflistung und Wirkung von geschlechtsspezifischen Hormonen mit Blick auf den Zyklus schafft einen guten Überblick über die Komplexität von Ernährung und die Auswirkungen dazu. Sport im Hormonzyklus zu betreiben unterstützt und unterstreicht unsere Sicht von der Sympathikus-Regulation durch Ausdauersport und Yoga. Besonders gut gefallen hat, der Abschnitt über die Auswirkungen von Kohlenhydraten auf unser Verhalten. 

Aber…

Als erstes einen Haftungsausschluss macht einen stutzig. Zumal darin ein wichtiger Satz darin fehlt.

JEDE, WIRKLICH JEDE DIÄT, (das ist eine Ernährungsweisung nun mal) DIE MAN ANFÄNGT, MUSS VON EINEM ARTZT ABGESEGNET WERDEN! Wir sind zu individuell, um so etwas allgemein anzugehen. Einige Blutwerte müssen vorab bestimmt werden. Entweder zum Erfolgsvergleich oder zum Risiko-Ausschluss. 

Aber rechtlich ist ein Haftungsausschluss heutzutage richtig.

Die allgemeine Verteufelung von Gluten und Milchprodukten mit dem Satz „traue nie einer Studie, die du nicht selbst gefälscht hast“ ist, grade heutzutage, bei Experten unangebracht. Wenn man sich mit den Studienaufstellungen (Anzahl der Teilnehmer, Geschlechterverteilung und Studien-Finanzierung) befasst ist es möglich die Spreu vom Weizen zu trennen. Ja es gibt fast täglich neue Ernährungstrends mit Studien und passende Gegenstudien, aber das sollte man doch wenigsten so darstellen und nicht die Wissenschaft, als Experte, so vertreten! 

Denn ohne Wissenschaft, keine Experten!!

Eine Kostprobe zum Thema wissenschaftliches Arbeiten von STRESSMANAGEMEN FÜR FRAUEN:

Thema Gluten-Unverträglichkeit, ein fast schon emotionales und polarisierendes Thema anzufassen ist schon mutig.

Fakt ist eine richtige Unverträglichkeit zu Gluten nennt man Zyialkie: 

1% der Menschheit soll allergisch auf Gluten sein. Das eigene Immunsystem, greift bei einer Zufuhr von Gluten, die Schleimhäute im Verdauungs-Trackt an. Bauchschmerzen, Blähung, Übelkeit und vegetative Reaktionen (Kopfschmerzen, Schwitzen) sind nur einige der Reaktionen und können unterschiedlich kritische Ausmaße haben.

 Jede übermäßige und dauerhafte Zufuhr eines Nahrungsstoffes ist ungesund. Das hat jeder schon erlebt. Gluten nicht ausgeschlossen. Jeden Tag Brot zu essen kann negative Auswirkungen haben. Genauso wie jeden tag eine Tafel Schokolade zu essen.

Fakt ist: Nicht alle Menschen die im Restaurant, glutenfrei bestellen leiden an Zyliakie. Oft passen einige der Symptome, aber es wurde selten eine ECHTE, ÄRZTLICHE Diagnose gestellt. Haustests sind zu ungenau! Das sich die Menschen gut fühlen ohne Gluten kann unterschiedliche psychologische und physiologische Faktoren haben. Ähnlich wie beim Fasten beobachtet.

 

Milchprodukte zu verteufeln wegen Unverträglichkeiten ist genauso kritisch zu sehen. Es gibt europaweit ein Nord-Süd-Gefälle: für uns Deutsche bedeutet es 13-14% sind betroffen. Auch da ist das Reaktionsspektrum groß. Aber auch hier gilt Abklärung durch den Arzt!

Was für Hormonfood eventuell interessanter gewesen wäre ist:

Die Hormone in Milch: 

Progesteron und Östrogen sind in Milch enthalten, zwar in unschädlichen Maßen, laut bfr, aber sollte eine Überdimensionierung eins weiblichen Hormons bestehen, ist der Verzicht auf Milchprodukte sinnig. Es gibt Studien, die unterschiedliche Ergebnisse kommen. Einige zeigen negative Auswirkungen (https://news.harvard.edu/gazette/story/2006/12/hormones-in-milk-can-be-dangerous/), einige wiederlegen diese. Aber Achtung derzeitig werden viel mehr Studien durch die Milchindustrie selbst beauftragt. (https://milchindustrie.de/sachstand-zu-hormonen-in-der-milch/). Aber schaden, kann ein Verzicht von Milch, bei einem Überhang von weiblichen Geschlechtshormonen, definitiv nicht.

Quelle:

https://www.dge.de/presse/pm/essen-und-trinken-bei-zoeliakie-1/

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2001-16650

https://www.kup.at/kup/pdf/1372.pdf

https://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-hormonen-in-fleisch.pdf

https://eje.bioscientifica.com/view/journals/eje/179/6/EJE-18-0591.xml
 

Zum Buch zurück:

Es fehlt leider eine Allgemeine Form in den Abschnitten der Nahrungsbausteine. Die Angaben zu der zufuhr von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten sind unregelmäßig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. ist eine gute Quelle, wird aber nicht durchgängig bei Angaben genutzt. 

Wir Finden es auch schade, dass der Eindruck aufkommt, dass dieses Buch ein spezielles junges, “hippes“ Klientel ansprechen soll. Denn ein riesiges Thema fehlt: DIE MENEOPAUSE…

Der Erste Eindruck vom Kochbuch ist… hübsch, aber warum sind die fast alle Rezepte doppelt/ dreifach?

Die Bilder der Mahlzeiten sind einladen, die Kochanleitungen sind zwar etwas lieblos, dafür kurz, bündig und verständlich. Wenn man sich einen Überblick geschaffen hat, wird die Konzeption in Zyklen der Frau klar und dass deshalb einige Rezepte mehrfach verwendet werden. 

Die Saisonalität ist super und wir unterstützen das. In unseren Augen wäre regional noch besser.

Der große Plan und die Wiederholung der Gerichte machen eine Planung und den Einkauf leichter. Kochen selbst, ist für uns eine Sache und Handwerkssache. Aber die Kreationen, die wir ausprobiert haben waren geschmacklich für uns gut und stimmig.


Fazit:

Das Thema Triggert! Die Schreibweise ist gut. Ernährungsverhalten und Hormone sollten Frauen, die Ihre Ernährung im Zuge der Selbstpflege, optimieren wollen, im Auge behalten.  Auch Frauen, die über einen Östrogenüberschuss haben können, viel daraus ziehen. Eine einheitlichere Angaben-Form und weniger „Klienten-Orientierung“ (Eher junge Frauen und bestimmte Ernährungstrends) bei der Behandlung der Themen, wäre schön. Und klar ein Experte hat eine Meinung zu dem Thema und die bringt das Konzept rüber.


 

Der Kurs für Krankenpflegerinnen!

Am 24.07.2021 hatten wir unseren Benefiz-Kurs für  Krankenpflegerinnen!

Und wir hatten eine Menge Spaß!

 

Um 9:00 Uhr haben wir gestartet mit dem auspacken unserer Geschenkpäckchen!

Der Inhalt:

  • eine bedruckte Umhängetasche
  • einen Multifunktionsstift
  • einen MASSAGEGUTSCHEIN  gesponsert von PLOY-Massage (https://www.ploy-massage.de)
  • Kaffee aus der Rösterei
  • Und feinste Schokolade aus einer Hamburger Confiserie

     

                 UND EINE SPEZIALAUSGABE AUS UNSERE KURSUNTERLAGEN!!

 

In 4 Stunden gab es einen Einblick in die Themen, die wir nach einer vorher abgehaltenen Umfrage bestimmt haben.

Wir gaben eine Einführung über die Prozesse die Stress auf körperlicher, sozialer und psychologischer Ebene haben kann.

Die Erklärung ob es eine Prädestinierung für die pflegende Arbeit mit Menschen gibt (JA gibt es) und was diese für Gefahren birgt (Helfersyndrom, Abgrenzungsdefizit und Selbstvernachlässigung).

 

Achtsamkeits-April

Bewusste Kontrolle der Gedanken und mehr Gelassenheit! Das war unser Ziel im April. Wir haben euch mit Fakten und Anleitungen über das Thema informiert und haben großartiges Feedback bekommen. Deswegen kommt der Achtsamkeits-April im Jahr 2022 zurück! Bis dahin versorgen wir euch gerne weiter mit Informationen rund um das Thema Stress, mit ähnlichen Aktionen.